"In God we trust. All others must bring data."

Matthias H.


Matthias H. berichtet im Interview über seine Karriere

Meine Erfolgsgeschichte

bei TECHNOLIT

 

Für welche Arbeitsbereiche bist Du in der Marketing-Abteilung zuständig?
Zu meiner Hauptaufgabe zählt die Betreuung des PIM-Systems (Product Information Management-System). Dabei geht es primär um das Erfassen und Aufbereiten von Produktdaten für unterschiedlichste Ausgabekanäle. Wichtig ist vor allem die Weiterentwicklung des Systems. Wir versuchen aktuelle Trends aus dem PIM-Sektor aufzugreifen und in unser System zu übertragen. Bei diesem Prozess bin ich der Hauptinitiator. Ich gewährleiste mit meiner Arbeit, dass alle eingepflegten Daten „sauber“ hinterlegt sind. 

Im Online-Bereich betreue ich unsere verschiedenen Webseiten auf technischer Ebene und entwickle diese je nach Anforderung weiter. Weiterhin bin ich Ansprechpartner für unsere Digitaldruckmaschinen und andere technische Systeme innerhalb der Marketing-Abteilung. Seit Januar 2020 leite ich zudem eine abteilungsübergreifende Projektgruppe mit dem Thema IT-Organisation, was neue Herausforderungen mit sich bringt.

Welches Deiner Projekte war die größte Herausforderung für Dich?
Da würde ich die Datenaufbereitung für den aktuellen Online-Shop nennen. Die wichtigste Frage zu Beginn war – wie bekommen wir unsere vorhandenen Produktdaten in den Online-Shop? Mit dem BMEcat-Format (= Austauschformat für Produktdaten) war dies möglich, da es mit unserer vorhandenen Datenbank kompatibel war. Es war ein großer Aufwand alle Produktdaten die zu diesem Zeitpunkt vorhanden waren „shopfähig“ zu machen. Hierbei sprechen wir über 15.000 Artikeldatensätzen inkl. verschiedener Assets wie Bilder, Dokumente, Artikelattribute. Ich arbeite täglich an der Optimierung der Datensätze und bisher läuft der Import sehr stabil. Wichtig bei diesem Projekt ist vor allem die Weiterentwicklung des Systems um den Anforderungen auf dem Markt gerecht zu werden. Unser tägliches Ziel ist dabei aus jedem Produkt einen „Golden Record“ zu erzeugen, also einen ideal gepflegten Datensatz, der alle relevanten Daten eines Produktes besitzt.

Arbeitest Du seit der Corona-Krise auch im Home-Office? Wie findest Du es?
Seit Corona wechsele ich alle 2 Wochen ins Home Office und empfinde es als sehr angenehm. Bevor ich meine Woche plane berücksichtige ich ob ich vor Ort in der Firma bin oder von zu Hause arbeite. Das liegt vor allem daran, dass ich zum Teil mit großen Datenmengen arbeite. Die Übertragung der Daten dauert hierbei im Home Office ein wenig länger. Einen großen Vorteil sehe ich in der Ruhe, die man im Home Office hat. Gerade die Bearbeitung von Produktdaten fordert sehr viel Konzentration, was im Home Office besser funktioniert. Technisch sind wir für das Arbeiten im Home Office sehr gut ausgestattet.

Wie zufrieden bist Du mit deinem Job und dem Unternehmen TECHNOLIT?
Ich sage immer „Jeder ist seines Glückes Schmied“. In jedem Unternehmen wird man früher oder später auf Probleme und Schwierigkeiten stoßen. Allerdings muss man selbst dafür sorgen, dass diese gelöst und überwunden werden. Bei TECHNOLIT habe ich als Mediengestalter begonnen und durch meine Leistung eigene Themengebiete entwickelt und erarbeitet. Ich bin Hauptansprechpartner für unser PIM-System und viele Systeme in der Marketing-Abteilung. Weiterhin habe ich den Online-Bereich mit aufgebaut und das obwohl ich im Herzen BWLer bin. Das technische Know How habe ich mir in der Regel selbstständig angeeignet. Durch meine Projektleitung habe ich Einsicht in die Arbeitsweisen anderer Abteilungen gewonnen. Dies sorgt aus meiner Sicht für eine bessere Kommunikation, mehr Verständnis und Transparenz zwischen den Abteilungen.

Wo siehst Du dich selbst beruflich in 5 Jahren?
Auf jeden Fall sehe ich mich noch bei TECHNOLIT. Ich sehe mich weiterhin in der Pflege von Produktdaten, da Daten meine Leidenschaft sind. Es ist schwer zu sagen wie sich der Bereich entwickeln wird. Es wird in den nächsten Jahren eine stärkere Verzahnung mit dem Vertrieb und anderen Medien geben. Darauf müssen wir uns im Team einstellen. Vielleicht wird es auch neue Teams geben mit speziellen Schwerpunkten. Letztendlich spielt das für die Datenhaltung keine Rolle. Die Daten, die hinter den Medien stecken, werden sich dabei kaum ändern.

Was würdest Du tun, wenn Du unendlich viel Geld hättest?
Ich würde auf jeden Fall noch weiterarbeiten. Sehr wahrscheinlich auch bei TECHNOLIT, da mir mein Aufgabengebiet sehr viel Spaß macht. Wahrscheinlich würde ich weniger arbeiten. Dann könnte ich mittwochs schon meinen Kolleg:innen ein schönes Wochenende wünschen. Ich würde mich mehr auf meine Hobbys konzentrieren und weiterhin bodenständig leben. Da ich sehr Ortsverbunden bin und ich mich sehr wohl hier fühle, würde ich auch nicht umziehen. Zudem würde ich mit meiner Familie Reisen und mir einige Orte anschauen z. B. ist Schweden ein Ziel von mir. Meine Leidenschaft zum Rennradfahren würde natürlich auch nicht zu kurz kommen und ein nagelneues Rennrad ist bei unendlich viel Geld auch drin. Entscheidend ist aber nicht das Geld, sondern Familie und Gesundheit.

Erfolgsgeschichten - MA Matthias H.